Straßenbahn

Das Übrige

Pressemeldung vom 25.01.2011

Nur eine offizielle Beschwerde nach Fahrplanwechsel

Die seit gestern geltenden neuen Notfahrpläne bei der Berliner S-Bahn, die im Potsdamer Nahverkehr teilweise für schlechtere Anschlusszeiten sorgen, sind zunächst auf wenig Protest gestoßen. Bis gestern Nachmittag 16 Uhr ging beim Potsdamer Verkehrsbetrieb (ViP) nur eine Beschwerde wegen einer verlängerten Anschlusszeit ein, sagte Unternehmenssprecher Stefan Klotz den PNN.

Zugleich betonte Klotz, beim ViP sei auch weiterhin – im Gegensatz zu anderen regionalen Verkehrsunternehmen – keine Fahrplanänderung wegen des neuen S-Bahn-Plans vorgesehen. Denn es sei unklar, wie lange der Notplan gelte. Zudem würden veränderte Fahrzeiten an Potsdams S-Bahnhöfen weitere Umsteigebeziehungen betreffen. Allerdings räumte Klotz ein, dass die mit dem neuen S-Bahn-Plan veränderten Anschlüsse an den S-Bahnhöfen Babelsberg und Griebnitzsee zu längeren Reisezeiten führen könnten. So berichtete ein PNN-Leser gestern, bei der Fahrt nach Berlin habe er, weil er seinen gewohnten Anschluss am Bahnhof Griebnitzsee verpasste, 20 Minuten warten müssen. Klotz sagte, man könne sich unter Tel.: (0331) 66 14 275 und im Internet über die Neuerungen informieren. Nicht kommentieren wollte er einen "Aufruf zur Gegenwehr" des Internetblogs "Potsdamer Fenster", sich über jeden verpassten Anschluss zwischen S-Bahn und ViP zu beschweren.HK

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten