Straßenbahn

Das Übrige

Pressemeldung vom 14.12.2006

Trambrücke immer nützlicher

Von Kuick-Frenz: Analyse im Januar im Ausschuss

Innenstadt - Die Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Analyse für die geplante neue Trambrücke neben der Langen Brücke wird die Verwaltung dem Bauausschuss auf seiner Sitzung am 23. Januar 2007 vorstellen. Dies sagte Potsdams Baubeigeordnete dem Ausschuss am Dienstagabend zu.

Der Ausschussvorsitzende Christian Seidel (SPD) hatte eine Bekanntgabe der Analyse-Ergebnisse als Vorbedingung einer Entscheidung des Ausschusses über einen Antrag der Fraktion Die Andere bezeichnet. Darin fordert die Fraktion die Zurücknahme der beiden Förderanträge für den Fuß- und Radweg sowie der Tramgleise, die über die neue Brücke führen soll. Als Grund gibt die Fraktion Zweifel an dem errechneten Nutzen der neuen Brücke über die Alte und die Neue Fahrt an.

Kai Grünberg (Die Andere) führte aus, bei einer Akteneinsicht beim Sanierungsträger habe seine Fraktion frühere Gutachten einsehen können. In einem ersten Gutachten sei die mit der Kosten-Nutzen-Analyse beauftragte Firme FGS auf einen Nutzenfaktor von 0,81 gekommen – er müsse aber, um positiv zu sein, einen Wert von über eins aufweisen. Daraufhin sei von FGS empfohlen worden, auch noch den Fuß- und Radweg mit auf die Trambrücke zu planen, der 48 Prozent der Brückenkosten ausmache.

Die Baubeigeordnete sagte, die Straßenbahnbrücke gehöre "zur absoluten Daseinsfürsorge". Die prozentuale Verteilung der Kosten für den Fuß- und Radweg und für den Tramteil entspreche der eingenommenen Fläche. Das "Kompendium" der Kosten-Nutzen-Rechnung liege fast vollständig vor. Der Nutzenfaktor habe sich "noch etwas ins Positive verändert". Von Kuick-Frenz: "Wir haben einen erheblichen Nutzen im Vergleich zu den Kosten." gb

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten