Straßenbahn

Das Übrige

Pressemeldung vom 08.08.2013

CDU fordert neue Verkehrs- Planung

Angesichts der steigenden Bevölkerungszahl in Potsdam fordert die CDU ein neues Verkehrskonzept für die Stadt. Die Verkehrsplanung müsse die rasante Entwicklung berücksichtigen und eine Lösung für eine 200 000-Einwohner-Stadt erarbeiten, heißt es in einem vom CDU-Kreisvorstand verabschiedeten Forderungskatalog. Derzeit leben 160 000 Menschen in Potsdam.

Nötig sei eine Verkehrsführung, die es möglich mache, Potsdam aus allen Richtungen zügig zu durchqueren und zu umfahren, heißt es. Zudem müsse die Stadt Wege finden, Verkehr zu vermeiden. Dazu gehöre ein leistungsfähiger Öffentlicher Nahverkehr, mit dem die Potsdamer bequem, schnell und ohne Umsteigen das Stadtgebiet und die angrenzenden Städte und Gemeinden erreichen können. Zu den Forderungen gehört auch die Abschaffung der Pförtnerampeln, mehr Park&Ride-Parkplätze für Pendler, neue Parkhäuser in der Innenstadt, die Entlastung dicht bewohnter Straßen sowie weniger Parkplätze im Holländischen Viertel und in der Gutenbergstraße. Zudem sollte es aus Sicht der CDU mehr Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche in der Innenstadt geben. Auch die Option auf eine dritte Havelüberquerung sowie auf die innerstädtische Entlastungsstraße (Ises) sollte bestehen bleiben, fordert der Kreisvorstand. wik

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten